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Sparkassen Cup in Erlangen

Erstellt von Jörg Gierer | | Schwimmen

Nach einer längerer Zeit nahm die Nachwuchsmannschaft erneut am Sparkassen Cup in Erlangen teil, um wertvolle Erfahrungen auf der 50-Meter-Bahn zu sammeln. In einem stark besetzten Wettkampf mit Mannschaften aus dem gesamten Freistaat Bayern diente die Veranstaltung als erste Standortbestimmung, um die aktuelle Leistungsfähigkeit unserer Athleten im Vergleich zur Konkurrenz zu evaluieren. Dies ist insbesondere relevant, da die Bezirksmeisterschaften 2026 ebenfalls an diesem Austragungsort stattfinden werden.

In seinem vierten Wettkampf, dem ersten auf der Langbahn, sammelte Yannik Böhrer bei acht Starts wertvolle Erfahrungen und erzielte acht neue persönliche Bestzeiten. Besonders hervorzuheben ist seine Leistung über 200 Meter Freistil, die er in respektablen 3:01 Minuten absolvierte. Diese Leistung sicherte ihm letztendlich drei Qualifikationszeiten für die Mittelfränkischen Meisterschaften.

Das primäre Ziel von Nele Erdorf bestand darin, wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Sie sollte die Empfindungen beim Schwimmen über 100 Meter und 200 Meter auf der Langbahn erfahren und ihre Kräfte sowie ihre Ausdauer so einteilen, dass sie die bevorstehenden Strecken optimal bewältigen kann. In allen ihren Rennen erreichte Nele ihre bestehenden Bestzeiten und demonstrierte ihre aktuelle Form. 

Lia Großmann sicherte sich vier Nominierungen für die Bezirksmeisterschaften über 50 Meter Brust, 100 Meter Brust sowie 50 Meter und 100 Meter Rücken. Es zeichnet sich ab, dass diese Strecken ihren Schwerpunkt darstellen. Bei anhaltend hohem Trainingsaufwand ist es denkbar, dass in Zukunft auch Freistilstrecken in ihr Repertoire aufgenommen werden können.

Emily Heinzelmann, die mittlerweile erfahrenste Wettkämpferin der Mannschaft, musste ebenfalls lernen, ihre Kräfte auf der 50-Meter-Schwimmbahn effizient einzusetzen. Dies gelang ihr mit vier neuen Bestzeiten, sodass sie für die kommenden Wettkämpfe gut vorbereitet ist.

Marlene Lange, die stets fröhliche und gut gelaunte Nachwuchsschwimmerin, verbesserte zwei ihrer bereits erreichten Qualifikationszeiten um 0,07 Sekunden über 100 Meter Freistil und um 2,5 Sekunden über 50 Meter Rücken. Im Laufe des Tages erzielte sie fünf weitere neue Bestzeiten und sammelte wertvolle Erfahrung auf dem neuen, ungewohnten Terrain.

Henri Malinowski, der junge Brustspezialist, zeigte bei seinem dritten Einsatz im Trikot des TSV eine bemerkenswerte Leistung. Über die Distanzen von 50 Metern und 100 Metern Brust konnte er überzeugen. Darüber hinaus erzielte er mit 50 Meter Freistil seine dritte Qualifikationszeit für den Bezirk. 

Verena Matz absolvierte vier Starts, von denen sie drei erfolgreich beendete. In diesen Läufen erzielte sie Zeiten, die lediglich geringfügig über ihren bisherigen Bestleistungen lagen. Sie sammelte wertvolle Erkenntnisse bezüglich der korrekten Ausführung von Rückenwenden. Trotz dieser Erfahrungen bewahrte Verena eine optimistische Haltung und zog nach Abschluss des Wettkampfs ein positives Fazit.

Lorena Rossa, die selbstkritische Athletin, erlebte einen herausfordernden Tag und musste Rückschläge hinnehmen. In vier Rennen blieb sie hinter ihren eigenen Erwartungen zurück. Es ist jedoch unerlässlich, dass sie sich nicht entmutigen lässt und mit gezieltem Training das gesteckte Saisonziel dennoch erreichen kann.

Jule Rückert hat in ihrer ersten vollständigen Saison eine signifikante Verbesserung ihrer erworbenen Fähigkeiten demonstriert. Bei ihren fünf Starts erreichte sie stets das Siegerpodest und erhielt dreimal die silberne, sowie je einmal die goldene und die bronzene Medaille. Darüber hinaus erzielte sie vier Qualifikationen mit einer durchschnittlichen Zeitverbesserung von acht Sekunden. Das umfangreiche und intensive Training dieser Saison zeigt nun seine Wirkung. 

Philipp Siegert, der amtierende Kreisjahrgangsmeister Süd-West, hat seine Fähigkeiten unter Beweis gestellt und seinen Status bestätigt. Mit acht Starts, die von 50m Rücken bis zu 200m Freistil reichten, erzielte er durchweg sehr gute Leistungen. Siebenmal qualifizierte er sich für die Bezirksmeisterschaft im kommenden Sommer. Bemerkenswert ist, dass er die geforderten Pflichtzeiten zwischen drei und dreizehn Sekunden unterbot und sich somit als der erfolgreichste Zeitenjäger dieses Wochenendes in Erlangen erwies.

Auf Grundlage unserer bisherigen Erfahrungen und der erzielten Ergebnisse blicken wir mit Zuversicht auf das abschließende Quartal unserer Vorbereitung auf die bevorstehenden Trainingseinheiten und Wettbewerbe.