„Erste“ weiterhin im Aufstiegsrennen in die Bezirksoberliga vorn

Erstellt von Markus Burkhardt | | Badminton

Nachdem aufgrund hoher Corona-Inzidenzen der Start der Rückrunde von Januar auf März verschoben wurde, standen Anfang März die ersten Spiele der Rückrunde auf dem Programm. Für unsere Erste geht es weiterhin darum, die gute Ausgangslage im Kampf um den Aufstieg in die Bezirksoberliga zu behaupten. Die 2. Mannschaft unserer SG wird weiterhin jeden Punkt für den Klassenerhalt benötigen, während die Dritte nach gutem Start ihren 1. Tabellenplatz in der B-Klasse verteidigen will.

Bezirksliga Nord, SG TSV Zirndorf/ATV Nbg. I
TV 1848 Erlangen III : SG TSV Zirndorf/ATV Nbg. - 3 : 5 (7:10 Sätze)
Weiterhin bleibt uns das Verletzungspech treu. Marvin Jung wird bis auf Weiteres fehlen, zudem hat sich der starke Ersatzspieler Walter Friedl kurz vor dem Spiel verletzt und fällt auch länger aus. Deshalb startete die Erste diesmal mit nur 3 Herren. Da auch bei den Gegnern eine Dame ausfiel, stand es bereits vor dem ersten Ballwechsel 1:1 nach gewonnenen Spielen, da das 2.Herrendoppel und das Damendoppel jeweils kampflos gewonnen wurden. Umso wichtiger war es, dass die Zirndorfer Samuel und Stefan Maschauer ihren Gegnern im 1. Herrendoppel beim 14/21, 8/21 keine Chance ließen. Zwar musste Stefan Maschauer im 1. Einzel seinem Gegner mit 14/21 und 18/21 den Vortritt lassen, doch konterte Mannschaftsführer Julian Storch umgehend. Nach zwei hart umkämpften Sätzen setzte er sich letztendlich im 3. Satz souverän mit 21/12, 18/21, 21/5 durch. Den zum Glück letzten Punkt holten die Erlanger im Dameneinzel. Dort verlor Christine Domjanic unglücklich mit 17/21, 16/21. Nachwuchsspieler Samuel Maschauer zeigte sein Potential und kämpfte besonders im zweiten Satz seinen Gegner nieder. Am Ende stand ein 21/8, 23/21 fest, mit dem unsere Erste schon mal das Unentschieden sicherte. Den Siegpunkt holte dann das Zirndorfer Mixed. Nach einem ersten Satz mit vielen hochklassigen Ballwechseln konnten sich Sabine Simon an der Seite von Julian Storch im 2. Satz besser auf die Spielweise der Gegner einstellen und behielten mit 21/17, 21/10 die Oberhand.

TSV Stein 1875 : SG TSV Zirndorf/ATV Nbg. - 3 : 5 (6:10 Sätze)
Auch am 2. Spiel am Wochenende untermauerten die Aufstiegsaspiranten ihre Favoritenstellung. Verstärkt wurde das Team mit Janis Roth aus der zweiten Mannschaft. Auffällig war bei der Begegnung eines: bei keinem der Spiele war ein dritter Satz nötig. Trotz starkem Kampf konnte dieses Mal die Paarung Samuel und Stefan Maschauer den Court im ersten Herrendoppel nicht als Sieger verlassen. Trotzdem war das Spiel beim 17/21, 17/21 durchgehend spannend. Den Ausgleich zum 1:1 konnten dann Ersatzspieler Janis Roth und Julian Storch holen. Nachdem es im ersten Satz beim 21/10 sehr glatt lief, war der zweite Satz ungleich umkämpfter. Trotzdem hatte das Zirndorfer Duo das bessere Ende für sich. Einen tolles Spiel mit denkbar knappem Ausgang lieferten sich die Damen. Zirndorf gegen Ex-Zirndorf könnte der Titel beim 22/20, 22/20-Sieg von Christine Domjanic und Sabine Simon gegen Eva Beck und Anna Hirschbeck gewesen sein. Den bereits dritten Punkt holte dann Stefan Maschauer in gewohnt laufstarker Art und Weise im ersten Herreneinzel (21/18, 21/10). Besonders im 2. Satz profitierte er davon, dass er die Spielweise seines Gegners aus früheren gemeinsamen Mannschaftseinsätzen gut kannte. Nur unwesentlich knapper ging auch das zweite Herreneinzel von Julian Storch an die SG, was bereits der vierte Punkt für uns war. Somit musste nur noch ein Punkt aus den letzten drei verbleibenden Spielen geholt werden. Das besorgte Samuel Maschauer mit dem 21/12, 21/9 im dritten Herreneinzel. Somit waren die Niederlagen von Christine Domjanic (12/21, 10/21) und des so erstmals zusammenspielenden Mixed Sabine Simon/Janis Roth nicht mehr spielentscheidend. Dennoch wäre im Mixed bei 17/21, 23/25 mit ein wenig mehr Glück ein weiterer Punkt möglich gewesen.

Fazit: Der Rückrundenstart mit zwei knappen Siegen bei gleichzeitigen Punktverlusten der härtesten Konkurrenz vom TSV 1846 Nürnberg ist gut gelungen. Wenn es weiterhin klappt, die verletzten Spieler so gut zu ersetzen, sollte der Platz an der Tabellenspitze bis auf weiteres verteidigt werden können. Ein vorentscheidendes Spiel ist die nächste Begegnung am 20.03. in der Jahnhalle gegen eben jene Nürnberger.