DMS Bezirksdurchgang am 31.01.2026 in Ansbach
Am 31. Januar galt es für die weiblichen Schwimmer des TSV Zirndorf sich im Bezirksfinale unter den besten Mannschaften aus Mittelfranken zu behaupten. Insgesamt waren dort zwölf Frauenteams am Start. Bei diesem Wettbewerb starten Schwimmer ab 10 Jahren aus allen Leistungsgruppen im Team für ihren Verein und sammeln gemeinsam Punkte für ihre Mannschaft. In einem Ligasystem gibt es dann Aufstiegsmöglichkeiten bis hin zur Bundesliga. Dort startet aber die Elite des deutschen und internationalen Schwimmsports. Wie in den letzten Jahren, konnte der TSV Zirndorf leider wieder nur mit einer Damenmannschaft an den Start gehen, da aktuell aus Mangel an männlichen Athleten kein Herrenteam für den TSV Zirndorf wettbewerbsfähig ist. In zwei Abschnitten werden alle Strecken, die von den World Aquatics für den Schwimmsport auf Weltmeisterschaften freigegeben sind, abgeschwommen. Jeder Schwimmer darf eine Strecke nur einmal an diesem Tag schwimmen, bei maximal fünf erlaubten Starts. Wird ein Schwimmer auf „seiner“ Strecke disqualifiziert, so darf er einmalig nachschwimmen, wobei die nachgeschwommenen Strecke dann auf die gesamte Anzahl der Starts angerechnet wird.
In der Vorbereitung:
Zehn Athletinnen vertraten den TSV Zirndorf am Wettkampftag. Das Team hatte sich im Vergleich zum Vorjahr tatsächlich nur auf zwei Positionen geändert.
Nele Erdorf (2015) gesellte sich als jüngste Schwimmerin dazu und gab ihr Debüt auf Bezirksebene. Und das konnte sich sehen lassen. Bei ihren zwei Einsätzen über 200 m Freistil und 50 m Rücken schwamm sie Bestzeiten und bescherte der Mannschaft insgesamt 400 Punkte. Außerdem verstärkte Nina Thienel (2008) mit drei Starts die Mannschaft. Sie ging dabei nahe an ihre Leistungsgrenze, da ein hartnäckiger Husten sie in letzter Zeit am Training ausgebremst hatte. Daher wurde die Summe ihrer Starts auch reduziert.
Ida Striegel (2011) unterstrich wieder einmal ihre Stärke auf den Bruststrecken. Aber auch über 200 m Lagen und 100m Freistil zeigte sie sich in Top-Form. Sie empfahl sich nachdrücklich mit ihren Zeiten für die Bezirksmeisterschaften im Sommer. Insgesamt steuerte Ida 1158 Zähler für das Punktekonto bei.
Mia Großhauser (2010) übernahm die Aufgabe der zu absolvierenden langen Freistilstrecken. Als Ausdauerspezialistin gelang ihr das hervorragend. Sie schwamm 400m und 1500m fast so gleichmäßig wie ein Schweizer Uhrwerk. Außerdem absolvierte sie noch zwei Sprintdistanzen 50m Brust und 100m Freistil. Mia verbuchte 1223 Gesamtpunkte und war damit die fleißigste Punktesammlerin.
Unsere drei Allrounderinnen Paula Jonas und Valentina Pili (beide Jg 2010) , sowie Antonia Scheibelberger (2012) kämpften sich während des Wettkampfes einmal durch alle Schwimmstile. Paula absolvierte 800m Freistil, 200m Rücken, 200m Schmetterling und 50m Freistil. Sie hatte damit eines der anspruchsvollsten Programme auf der Agenda. Besonders erwähnenswert war ihre Vorstellung über die 50m Freistil Strecke, die sie in neuer Bestzeit und erstmals unter 32 Sekunden, in 31,98 Sekunden finishte.
Valentina präsentierte sich über die 400m Lagen in ausgezeichneten Form. Sowohl auf der Strecke als auch bei den Wenden passte bei ihrem Lauf alles zusammen. Sie erreichte hier ihre punktbeste Leistung mit 282 Zählern. Außerdem startete Valentina noch über 200m Schmetterling und 50m Brust.
Auch Antonia musste die 400m Lagen im Wettkampf performen. Sie teilte sich ihre Kräfte gut ein und schlug in sehr guten 7:03,18 min am Beckenrand an. Zusätzlich war sie noch über 200m Freistil 100m Brust und 100 m Schmetterling am Start.
Hannah Sander (2012) zeigte bei ihren vier Einsätzen, und ihrer mittlerweile dritten DMS, dass sich ihr Trainingsfleiß immer mehr auszahlt. Vor allem über die 200 m Rücken und die 400 m Freistil kommt sie immer besser in Schwung. Hannah finishte beide Strecken in neuer Bestzeit, sodass sie mit ihren weiteren Starts über 100m Lagen und 200m Brust dem Punktekonto 823 Zähler beisteuerte.
Mit ihren starken Sprintvorstellungen über die 50 m Kraul, 100 m Rücken und 100 m Schmetterling bescherte Isabela Vassu (2009) der Mannschaft einen warmen Punkteregen. Bei jeder, der von ihr geschwommenen Strecken, gab es um die 400 Zähler auf dem Gesamtpunktekonto gutgeschrieben. Leider konnte Isabela aufgrund schulischer Verpflichtungen nur in einem Abschnitt schwimmen, deswegen verstärkte die Masterschwimmerin Alina Wolf (1995) im zweiten Durchgang die Mannschaft.
Eigentlich sollte Alina lediglich für die 50 m Rückenstrecke ein paar Punkte einschwimmen. Das tat sie auch wie erwartet mit einer sehr guten Leistung von 0:36,17 min und 339 Punkten. Allerdings musste sie zweimal öfter als geplant (100m Rücken und 50 m Freistil) ins Wasser springen. In der Summe erschwamm Alina bei ihren drei Starts 941 Punkte.
Alles im Allen ergatterten sich die Mädels 9056 Zähler. Im Endklassement bedeutete das Platz acht von zwölf Mannschaften mit ungefähr der gleichen Punktezahl, die auch im letzten Jahr erreicht wurde.
Und sehr zur Freude der Trainerin musste bei dem vom TSV Ansbach gut und straff organisierten Wettkampf niemand nachschwimmen.