Bericht zur Jahreshauptversammlung vom 27. April 2005

Erstellt von Fritz Großhauser | |   Hauptverein

Unsere Jahreshauptversammlung fand am 27.4.05 statt.

Um 20 Uhr konnte der 2. Vorsitzende, Günter Neff, des TSV´s 46 Mitglieder begrüßen, unter ihnen der 1. Bürgermeister der Stadt Zirndorf, Gert Kohl, und der Ehrenvorsitzende, Hans Hirn, sowie die Ehrenmitglieder G. Weidner und Heinz und Georg Vogel.

Die Versammlung verlief recht harmonisch. Der Vorsitzende gab folgenden Bericht ab:

Liebe Gäste, liebe Ehrenmitglieder, liebe Mitglieder,
wieder sind wir ein Jahr älter geworden und wie die Zeit vergeht – habe ich nun schon eine Amtsperiode hinter mir und es stehen Neuwahlen an. In einem Jahr mit allen Höhen und Tiefen die ein Verein durchzumachen hat.

So standen für die Höhen stellvertretend bestimmt der Aufstieg unserer Volleyballer in die Regionalliga und der Aufstieg unserer Handballer in die Bezirksoberliga und bei den Einzelkämpfern die wiederholte Weltmeisterschaft unserer Ingrid Meier, im Vorjahr im Freien und nun in der Halle.

Ich möchte hier jedoch keinem Abteilungsleiter vorgreifen und bereits alles über die sportlichen Höhen und Tiefen ausplaudern, dies werdet ihr noch alle in den einzelnen Berichten der Abteilung hören.

Doch neben Höhen standen auch die Tiefen und hier gilt es immer wieder verdiente und vertraute Mitglieder zu betrauern, die uns im Laufe des Jahres verlassen haben, auch wenn es erst dieses Jahr war, so denke noch schmerzlich an den Verlust unseres Sportfreundes Gebhard Riedmiller, welches Loch hat er hinterlassen bei den Sportfreunden vom Tennis und auch beim Gesamtverein mit der Vereinszeitung – hier gilt es möglichst schnell für eine Nachfolge zu sorgen.

Kein Jahr kann vergehen ohne dass wir auf unsere Finanzen blicken und über diese im laufenden Abend noch Rechenschaft ableisten werden. Noch sind unsere Finanzen in Ordnung und wir konnten uns finanzieren und mussten über unsere Beiträge nicht nachdenken, doch wie bereits letztes Jahr angesprochen, so stehen immer mehr Kürzungen ins Haus und steigende Kosten machen ein übriges. So werden bereits dieses Jahr Kürzungen bei den Übungsleitern hingenommen werden müssen und auch nächstes Jahr ist wiederum mit einer weiteren Kürzung Übungsleiter zu rechnen. Wie ich nun ganz neu vernommen habe, soll es auch eine Vereinfachung im Hinblick auf die Übungsleiterabrechnung geben und zwar nicht wie bisher mit dem Antrag zum Landratsamt und mittels Aufstellung die dabei abgehaltenen Übungsleiterstunden glaubhaft machen, sondern künftig und künftig bedeutet 1. Jan. 2006 soll es eine Sportbetriebspauschale geben. Die Pauschale errechnet sich aus der Zahl der Vereinsmitglieder und Zuschläge für die jugendlichen Mitglieder sowie die Übungsleiter mit Lizenz, die im Verein tätig sind. Die Jugendlichen sollen vierfach, die Übungsleiter 650fach bewertet werden und die sich daraus ergebende Gesamtpunktzahl ist maßgeblich für die Sportbetriebspauschale. Erst Probrechnungen haben gezeigt, dass sich Abweichungen zwischen 10  und 30 % gegenüber bisher ergeben können. Aus diesem Grund soll eine Übergangsregelung für 3 Jahre versuchen die gröbsten Härtefälle auszugleichen. Erschwerend natürlich ist in diesem Zusammenhang der Rückgang der bay. Sportförderung vom Jahr 2002 mit 57,7 Mio. auf 35,6 Mio. in 2005. Widerstand gegen diese neue Regelung kommt von Seiten der Sportvereine, die argumentieren, dass die Qualität des Sports nicht durch die Übungsleiterlizenzen, sondern durch die gehaltenen Stunden gewährleistet wird. Bleibt abzuwarten wie die Rechnung aussieht, es bedeutet jedoch, dass derzeit nicht konkret dargestellt werden kann mit welchen Zuschüssen im nächsten Jahr zu rechnen ist.

Bei den Kosten sind die Abgaben an die Kommune mit Grundsteuer, Wasser und Kanal – Müll und Straßenreinigung nicht unerheblich gestiegen und auch hinsichtlich der Energiekosten ist ein Ende noch nicht abzusehen. Doch alles Jammern hilft uns nicht weiter, auch wenn immer wieder neue Hiobsbotschaften eintreffen und unsere Partner die Kosten steigern, wie zum Beispiel auch unsere Sportverbände, die nicht mehr umhin kamen und die Beiträge trastisch erhöhten. Auch ist für die Zukunft noch nicht abzusehen, wie sich der Neubau der Turnhalle der Realschule auf unsere Finanzen auswirkt und ob hier bei den Hallenbesetzungsterminen Abstriche zu befürchten sind.

In diesem Zusammenhang gleich ein Appell an all unsere Mitglieder.

 

„Bitte geht schonend mit unseren Anlagen und Geräten um“

 

auch hier müssen wir meines Erachtens für unnötige Reparaturen Geld aufwenden, die nicht immer sein müssten. Wenn jeder etwas mehr Vernunft und Augenweite zeigen würde – käme es zu manchen Ausgaben erst gar nicht. Auch sollten wir, denke ich, keine Bierflaschenetiketten in die Duschen kleistern um festzustellen, ob unsere Hausmeisterin putzt oder nicht – dies geht auch anders und wird wieder anders.

Wie bereits letztes Jahr angekündigt, nimmt unser Vorhaben mit dem Hallenboden in der Großen Halle Gestalt an und wie Sie aus den Kassenbericht ersehen ist auch bereits ein Betrag für dieses Bauvorhaben in den Kostenplan des laufenden Jahres aufgenommen worden um dieses Vorhaben zu verwirklichen. Ich bin mir sicher, dass mit unseren Mitgliedern, mit Euerer Tatkraft und mit dem Willen zu helfen, dieses Unternehmen „Bodenerneuerung“ in den großen Ferien angegriffen werden kann. Bevor ich zum Schluss meines kurzen Überblicks komme, möchte ich nur kurz noch Darstellen wozu Mitglieder unseres Vereins in der Lage sind. Nehmen wir das Vorhaben mit dem Biergarten für unseren Wirt – hier musste eine Verbindung zwischen der Küche im Erdgeschoß und dem Eingang zur Gaststätte geschaffen werden. Kurzerhand ergriff unser Sportfreund Werner Nagel die Initiative und stellte uns dieses Bauvorhaben auf die Beine und alle waren zufrieden, ganz besonders natürlich unser Kassier, nachdem alles spendenmäßig abgewickelt werden konnte. Hier ein ganz besonderer Dank an Werner Nagel und seinen Helfern, denn ohne Heinz Vogel für die Rohrarbeiten und etlichen Helfern der Skiabteilung für die niederen Dienste, sprich Helferleistungen, wäre dies nicht möglich gewesen.
Vielen Dank.

Nachdem ich gerade beim Danksagen bin, möchte ich mich bei all meinen Mitstreitern im Amt, bei allen Abteilungsleitern und Übungsleitern, bei allen Mitgliedern des Vorstandes, unseren Schriftführern und ganz besonders bei unserem Kassier, für seine über 25 jährige Tätigkeit, bedanken und hoffen, dass ihr dem Verein weiterhin tatkräftig und mit soviel Elan zur Seite stehen. Vielen Dank.

Ich persönlich möchte mich bei Ihnen für das mir entgegengebrachte Vertrauen im Namen des gesamten Vorstands bedanken und wünsche der Versammlung des heutigen Tages noch einen interessanten und kurzweiligen Verlauf ...Vielen Dank

Danach folgenden die Berichte des Kassiers und der Abteilungsleiter.

Die Kasse des Vereins ist in Ordnung und die Prüfer des Kassenberichts „Hauptverein“ konnten Herbert Engelhardt nur wieder hervorragende Arbeit bescheinigen.

Im Anschluss fanden Aussprachen zu den Berichten statt, die aber nichts nennenswertes brachten und so konnte zum TOP 6 „Neuwahlen“ übergegangen werden.

Die Wahl der Vorstandschaft fand wie in der Satzung niedergelegt statt, es ergaben sich keine Änderungen – wiedergewählt wurden

 

•  1. Vorstand Großhauser 
•  2. Vorstand Neff 
•  3. Vorstand Schreiner 
•  1. Kassier Engelhardt 
•  2. Kassier Hegenauer 
•  1. Schriftführerin Milde 
•  2. Schriftführerin Bergmann 
•  Wirtschaftsausschuss     Kohl, Vogel H., Winkler, Hoffmann O 
•  Jugendarbeit Schürer* 
•  Zeitung unbesetzt

 

*Wahl Jugend Schürer – bereits nach dem offiziellen Wahlgang, in dem die Position Jugend nur kommissarisch an den 2. u. 3. Vorstand ging, konnte mit Nadja Schürer von der Volleyballabteilung noch eine kompetente Frau gefunden werden und auch gewählt werden.

Die oben erwähnten Mitglieder nahmen die Wahl an und so konnte eine harmonisch verlaufende Jahreshauptversammlung gegen 21 Uhr 40 geschlossen werden.Bleibt nur noch anzumerken, dass es schon etwas beschämend wirkt, wenn bei einem Verein von über 1700 Mitgliedern nur  46 den Weg ins Vereinsheim finden – ich kann es auch besser ausdrücken und annehmen, der Rest der Mitglieder ist mit der Vorstandschaft voll zufrieden und denkt daher – ich muss da nicht hin.



Fritz Großhauser
1. Vorstand