7. Katzwang Cup am 23. 5.26
Am vorletzten Samstag im Mai ging es zum siebten Mal für den TSV Zirndorf nach Katzwang. Mit insgesamt 15 Athleten aus allen Leistungsgruppen wurde die Bibertstadt im Nürnberger Außenbezirk vertreten.
Es stand für alle Teilnehmer, Trainer und Kampfrichter ein langer Tag in der Schwimmhalle an, in der schon beim Betreten um 8 Uhr früh Sauna-ähnliche Temperaturen vorherrschten. Diesmal gab es von der Seite des Ausrichters TSV Katzwang ein begrenztes Teilnehmerlimit von ca. 1100 Starts, wodurch der Wettkampf bereits um 18 Uhr nach den Staffeln enden sollte.
Gerade für die jüngeren Schwimmer ist der Katzwang Cup ein super Meeting, um ins Wettkampfgeschehen einzusteigen. Startberechtigt sind alle Teilnehmer zwischen 6 und 14 Jahren.
Unsere jüngste Schwimmerin Lena Langer (2019) startete im kindgerechten Abschnitt über insgesamt fünf 25 Meter Strecken. Sie legte fünf schnelle Läufe ins Wasser und platzierte sich im Gesamtklassement auf dem11. Rang.
Zweitjüngste Starterin war Jule Rückert (2018). Auch sie verbesserte ihre erst vor zwei Wochen erreichten Zeiten wiederum um einige Sekunden. Leider reichte es für Jule diesmal nicht für einen Medaillenplatz. Sie wurde in der Gesamtwertung Vierte.
Im Jahrgang 2016 startete Philipp Siegert für den TSV. Philipp konnte sich über einige persönliche Bestzeiten freuen. Vor allem über die 100m Brust zeigte er sich in bestechender Form. Gegen eine nahezu übermächtige Konkurrenz aus Erlangen und Katzwang gelang ihm ein sehr guter achter Platz im Gesamtranking. In der 4x 50 m Rückenstaffel gelang ihm mit dem Bronzerang dann aber doch noch der Griff nach der erhofften Medaille.
Mit insgesamt vier SchwimmerInnen wurde der Jahrgang 2015 vertreten.
Schon etwas länger im Wettkampfgeschehen ist Leon Langer, der sich nach überstandener Krankheit in einer beeindruckenden Form präsentierte. In den Einzelwertungen gelang ihm viermal der Sprung auf das Podest. In der Gesamtwertung wurde er sehr guter Fünfter.
Felix Krenzer zeigte einen stabilen Wettkampf, wobei er besonders auf den Freistilstrecken einen kräftigen Sprung nach vorne machte. Über die 100 m Freistil gelang ihm eine Zeitverbesserung von sieben Sekunden.
Das unzertrennliche Mädelsduo Marlene Lange und Nele Erdorf beeindruckte mit einem fokussierten Wettkampf. Marlene schwamm gleich in ihrem ersten Wettkampf über 50 m Brust eine starke neue Bestzeit (0:48,49 min) und qualifizierte sich mit dieser für die Bezirksjahrgangsmeisterschaften. Insgesamt fischte sie sich drei Bronzemedaillen aus dem Becken.
Nele toppte alle Erwartungen, schwamm sechs persönliche Bestzeiten und ergatterte ebenso viele Podiumsplätze. In der Endabrechnung positionierte sie sich dazu noch auf dem dritten Platz in ihrer AK. Das Highlight ihres Wettkampfes war der siebte (!) Start, bei dem sie die 4 x 50 m Freistilstaffel in unglaublichen 0.35,74 min Sekunden anschwamm.
Yannik Böhrer (2014) kam im letzten Jahr über das Vorschwimmen zum TSV. Was man durch Trainigsfleiß erreichen kann, demonstrierte Yannik in Katzwang. Als Triathlet ist er besonders auf den Freistilstrecken versiert. Über die 50 m Strecke gelang ihm der Griff nach Silber, während er sich über die doppelte Distanz die Bronzemedaille schnappte.
Aus der Nachwuchsmannschaft von Jörg starteten außerdem im Jahrgang 2013 Emily Heinzelmann, sowie Henri Malinowski.
Emily zeigte einen soliden Wettkampf, aber leider wollte es mit der Einzelmedaille wieder nicht klappen. Mit der 4 x 50 m Bruststaffel gelang es Emily aber als Schlussschwimmerin die Bronzemedaille nach Hause zu schwimmen.
Henri ist, ähnlich wie Yannik, erst seit einem Jahr im Verein und entpuppt sich mehr und mehr als absoluter Wettkampfschwimmer. Er torpedierte seine Bestzeiten und konnte sich über zwei Silbermedaillen, sowie zwei Bronzemedaillen in den Einzelwettbewerben freuen. On top gab es dann noch Bronze in der 4 x 50 Meter Bruststaffel.
Einen überaus erfolgreichen Tag erlebte Antonia Scheibelberger (2012). Sie konnte endlich die Früchte ihres Trainingsfleißes ernten und schwamm fast nur persönliche Bestzeiten. Vor allem über die 200m Lagen und 50m Freistil gelangen ihr tadellose Läufe. Bei der Lagenstrecke gelang ihr eine zeitliche Punktlandung. Mit 3:05,50 min qualifizierte sie sich für die Bezirksmeisterschaften. Insgesamt ging sie mit 6 x Edelmetall (inklusive Staffelmedaille) nach Hause. Hervorragend auch ihr Endspurt bei der 4 x 50 Meter Freistilstaffel, die sie als Schlussschwimmerin zur Silbermedaille schwamm. Und Ehre, wem Ehre gebührt, im Gesamtklassement belegte Antonia einen bemerkenswerten zweiten Platz.
Alexandra Henn (2012) kam vor allem nachmittags immer besser in Schwung und hamsterte eine silberne Medaille im Einzelstart, sowie eine Bronzemedaille mit der Staffel ein. Über 100 m Freistil gelang ihr ein sehr guter Lauf, bei dem sie sich um 8 Sekunden gegenüber ihrer Meldezeit verbesserte. Sie finishte in 1:36,06 min.
Verena Matz (2012) überraschte beim Wettkampf mit ihrer Performance über 100m Lagen. Ihr gelang in persönlicher Bestzeit der Sprung auf Podest und ließ sich mit der Silbermedaille feiern. In der Bruststaffel gab es dann noch einmal Bronze.
Vielstarterin Lia Großmann (2012) lieferte einen grundsoliden Wettkampf ab. Ausgerechnet über die 100m Schmetterling (Lia schwimmt diese Lage erst seit einem Jahr) angelte sie sich in persönlicher Rekordzeit die Silbermedaille. Sie war auch Mitglied der zweitplatzierten 4 x 50m Kraulstaffel.
Richtig rund lief es auch für Hannah Sander (2012). Die Rückenspezialistin zeigte auf beiden Strecken ihr Können und belohnte sich jeweils mit dem dritten Platz. Den sicherte sie auch als Schlussschwimmerin der 4 x 50 m Rückenstaffel ab. Außerdem gab es für Hannah noch Zeitverbesserungen über die 200m Lagen, sowie über 100m Brust. In der Jahrgangswertung erreichte Hannah den siebten Platz.
Vielen Dank auch an unsere Kampfrichter David Malinowski, Sebastian Sander, Alexander Langer und Christian Heinzelmann, die in der feuchtwarmen Saunaluft der Schwimmhalle acht Stunden höchste Konzentrationsarbeit leisteten.
Anke Gierer