Zirndorfer verlassen Abstiegszone

| Badminton

Die Zirndorfer Badmintonspieler haben nach insgesamt 2:2 Punkten an den beiden letzten Spieltagen den Abstiegsplatz in der Bayernliga wieder verlassen. Sie liegen nun punktgleich mit dem Vorletzten auf dem achten Tabellenplatz.

Gegen den Tabellenletzten vom BC Bayreuth setzten die Bibertstädter erstmals in dieser Saison die ehemalige Nationalspielerin Stefanie Müller ein. Erwartungsgemäß holten dementsprechend Müller/Rehlinger ihr Doppel souverän in zwei Sätzen. Nachdem auch noch das erste Herrendoppel punkten konnte, fiel die Niederlage von Stefan Maschauer und Max Dorner im 2. Herrendoppel nicht ins Gewicht. Zumal beide anschließend auch noch ihre Einzelspiele gewinnen konnten. Den vorzeitigen Sieg machte Pia Rehlinger im Dameneinzel perfekt, ehe Steffi Müller und Bernhard Hutter das abschließende Mixed ebenfalls für die Zirndorfer zum 6:2-Endstand einfahren konnten.

Im zweiten Spiel des Wochenendes gegen den Lokalrivalen ESV Flügelrad Nürnberg 3 war jedoch kein weiterer Punktgewinn mehr möglich. Die urlaubsbedingten Ausfälle von Pia Rehlinger und Thomas Doll konnten nicht kompensiert werden, so dass die Bibertstädter mit 1:7 eine doch sehr deutliche Niederlage einstecken mussten. Lediglich Stefan Maschauer holte sich nach einer starken kämpferischen Leistung – nachdem er sechs Satzbälle abwehren konnte – sein Spiel in zwei Sätzen. Meike Hartenstein war bei ihrer äußerst knappen 19:21 und 19:21 Niederlage nahe dran am Sieg.

Nachdem Ochsenfurt in keinem seiner beiden Spiele punkten konnte, überflügelten die Zirndorfer nun den unterfränkischen Rivalen. Gleich am nächsten Spieltag (19. März um 15:30 Uhr) kommt es zum direkten Duell mit Ochsenfurt in der heimischen Jahnturnhalle. Am Tag darauf ist zum Saisonabschluss der ESV Flügelrad Nürnberg 2 in Zirndorf zu Gast.

Während sich die Mannschaft auf die letzten Spieltage vorbereiten kann, startet Bernhard Hutter am kommenden Wochenende bei den südostdeutschen Meisterschaften in Sindelfingen in der Altersklasse O40. Ziel ist die Halbfinalteilnahme, die dann die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft bedeutet.

Bernhard Hutter

 

Spielbericht 2. Mannschaft, Spieltag 12 + 13

Jetzt wird’s langsam eng – Zirndorf 2 unter Zugzwang für Klassenerhalt

Nur einen Punkt aus den zwei Spielen gegen direkte Konkurrenten um den Klassenerhalt erkämpften die Badmintoncracks vom TSV Zirndorf 2. Die Niederlage war aber denkbar knapp. Doch noch ist nicht alles verloren.

TSV 1861 Zirndorf II – TSV 72 Kleinschwarzenlohe 4:4 (8:9)

Ohne den Topspieler Max Dorner, der die 1. Mannschaft im Kampf um den Klassenerhalt in der Bayernliga unterstützte, traten die Zirndorfer gegen den Tabellennachbarn aus Kleinschwarzenlohe an. Unglücklich und knapp verloren Philipp Krenzer und Andreas Peetz das 1. Herrendoppel mit 19/21, 19/21. Besser machten es Matthias Ganzleben und Senkrechtstarter und Ersatzspieler Manuel Höller. In drei hart umkämpften Sätzen setzte sich das inzwischen gut eingespielte Doppel mit 19/21, 21/18, 22/20 durch und glichen zum 1:1 aus.

Weniger Probleme hatte das Damendopppel Christine Domjanic /Astrid Schneider beim 21/13, 21/10. Die Zirndorfer Führung hielt aber nur kurz. Die drei Herreneinzel von Philipp Krenzer, Andreas Peetz und Manuel Höller gingen leider recht deutlich an die Gäste, die somit schon das Unentschieden sicher hatten. Jetzt lag es am Dameneinzel und Mixed, den Zirndorfern noch den Punkt zu retten. Dies gelang in sehr souveräner Manier. Christine Domjanic ließ ihrer Gegnerin beim 21/10, 21/8 nicht den Hauch einer Chance. Gleichermaßen souverän gewannen der in der Rückrunde im Mixed weiterhin ungeschlagene Matthias Ganzleben, diesmal mit Sabine Simon, ihr Mixed mit 21/9, 21/10 zum verdienten 4:4 Endstand.

 

TSV 1861 Zirndorf II – TSC Neuendettelsau 3:5 (6:12)

Mit der gleichen Aufstellung ging man in das zweite Duell um den Klassenerhalt gegen den TSC Neuendettelsau. Nach den Herrendoppeln von Philipp Krenzer und Andreas Peetz (14/21, 14/21) und Matthias Ganzleben / Manuel Höller (21/12, 21/12) war wiederum ein 1:1 Zwischenstand zu vermelden. Doch diesmal waren die Gegnerinnen im Damendoppel Christine Domjanic /Astrid Schneider ein klein wenig zu stark. Somit ging das hochklassige Match knapp mit 17/21, 18/21 an die Gäste.

Als auch noch Philipp Krenzer (22/24, 14/21) und Manuel Höller (16/21, 12/21) ihre Einzel nach hartem Kampf und gutem Spiel trotzdem den Neuendettelsauern überlassen mussten, sah es für die Zirndorfern beim 1:4 Zwischenstand nicht gut aus.

Umso wichtiger war der Sieg von Andreas Peetz im 2. Herreneinzel. In einem extrem spannenden Spiel behielt er in den entscheidenden Situationen die Nerven und rang seinen Gegner mit 22/20, 12/21, 22/20 nieder. Besonders im dritten Satz überragend präsentierte sich auch das Zirndorfer Mixed mit Matthias Ganzleben und Sabine Simon. Nach verlorenem ersten Satz (15/21) fanden sie immer besser ins Spiel und nutzen die Schwächen ihrer Gegner im Laufe der beiden folgenden Sätze immer konsequenter aus. Somit gingen die Sätze 2 und 3 mit 21/18 und 21/6 (!!!) an die Zirndorfer Paarung.

Somit blieb die Hoffnung auf ein weiteres Unentschieden bestehen. Das Dameneinzel war somit das Entscheidungsspiel. Die sehr starke Dame aus Neuendettelsau war eine mehr als große Herausforderung für Christine Domjanic. Sehenswerte Ballwechsel, die nicht nur von Kampf und Spannung geprägt waren, führten dann doch letztendlich zu 17/21, 17/21-Sieg für die Gäste, womit diese beide Punkte aus Zirndorf entführten.

Somit hilft am letzten Wochenende nur noch ein Sieg gegen Stein, um die theoretische Möglichkeit auf den Klassenerhalt zu erhalten. Da das Hinspiel mit 1:7 abgegeben wurde, wird das Unterfangen jedoch nicht leicht werden. Da es auch bei der 1. und 3. Mannschaft am 19.03. ab 15 Uhr in der Jahnhalle ebenfalls um den Klassenerhalt bzw. den Aufstieg geht, ist jeder herzlich eingeladen, die drei Zirndorfer Teams kräftig zu unterstützen!

Markus Burkhardt

 

TSV Zirndorf 3 - ESV Flügelrad 6 (6:2)

Im Heimspiel gegen den ESV Flügelrad 6 mussten die Zirndorfer wieder alles geben. Es ging um den Aufstieg und deshalb war jeder Sieg und sogar die Spielpunkte wichtig. Während das erste Herrendoppel Fischer/C.Weyermann wenige Probleme mit den Gegnern hatte (21:17/21:8), musste das zweite Zirndorfer Doppel Bayerlein/Friedl in einem Dreisatzspiel um den Sieg kämpfen (17:21/25:23/21:17). Selbst das Damendoppel Giese/M.Weyermann gab an diesem Tag ihr Bestes und verlor knapp im dritten Satz (7:21/21:18/12:21). Daraufhin starteten wie gewohnt die Herreneinzel, wobei es beim ersten Einzel von Patrick Horstmann nicht zu einem Ballwechsel kam, da der gegnerische Spieler Probleme mit dem Kreislauf hatte. Aus Sicht des TSV Zirndorf 3 war dies allerdings eine taktische Aufstellung und zeugte vom unsportlichen Verhalten. Das Ganze wurde an den Staffelbetreuer gemeldet und es wird voraussichtlich mit einem 8:0 für den TSV Zirndorf 3 gerechnet. Schade, dass das Match so einen faden Beigeschmack hinterlassen hatte. Trotz des Ärgers holten die Zirndorfer die restlichen Maches bis auf das Dameneinzel, womit es 6:2 für den TSV Zirndorf 3 ausging.

 

TSV Zirndorf 3 – 1. BC Nürnberg 1956 2 (6:2)

Im zweiten Heimspiel an diesem Spielwochenende musste die zweite Mannschaft des 1. BC Nürnberg 1956 gegen den TSV Zirndorf 3 antreten. Nach dem gestrigen Aufreger hatten sich die Zirndorfer wieder beruhigt und starteten motiviert und konzentriert die Matches. Die Herrendoppel mit Fischer/C. Weyermann sowie Bayerlein/Friedl sicherten souverän die ersten Punkte mit 21:15/21:16 sowie 21:11/21:19. Im darauffolgenden Damendoppel versuchten die Zirndorfer Mädels Giese/M. Weyermann sich gegen die Gegnerinnen aus Nürnberg durchzusetzen, allerdings reichte es nur für 18:21 und 15:21. Wie üblich folgten die Herreneinzel mit Patrick Horstmann, Christian Weyermann und Matthias Bayerlein, welche ihre Matches erfolgreich gewinnen konnten. Das Dameneinzel mit Marina Weyermann hatte es da etwas schwerer, aber lieferte trotzdem eine gute Vorstellung (17:21/10:21). Das letzte Spiel des Tages war das Mixed mit Horstmann/Giese, welches den Gegnern keine Chance ließ und eindeutig mit 21:12/21:12 gewann.

Durch die beiden Siege ist der TSV Zirndorf 3 nun punktgleich mit dem ESV Nürnberg 5, wodurch nun – unter der Voraussetzung, dass beide Mannschaften die nächsten Begegnungen gewinnen - die einzelnen gewonnen und verlorenen Spiele zählen. Es bleibt also bis zum Schluss spannend...

Mario Fischer