Es geht wieder los – Badmintonteams fiebern Saisonstart entgegen

Erstellt von Markus Burkhardt | |   Badminton

„Endlich wieder ein Turnier – das tut gut nach so langer Zeit“ freute sich Alexander Petrasch (DJK Schwabach), Sieger im Herrendoppel bei den 7. Offenen Stadtmeisterschaften im Badminton um den Bibert-Pokal Anfang September. Die Badmintonabteilung des TSV Zirndorf hat mutig und erfolgreich gezeigt, dass trotz Corona-Beschränkungen sportlicher Wettkampf möglich ist. So hat es das Team um Anna Hirschbeck, Julia Cieplik, Christine Domjanic und Steffen Krummrei an 2 Tagen wechselweise fast 100 Spielern ermöglicht, wieder Wettkampfluft zu schnuppern. Es konnten u.a. Spieler aus Karlsruhe, München und Bonn begrüßt werden. Extrem positiv war das Feedback von allen Spielern, die auch den extremen Aufwand des Orga-Teams und der Turnierleitung (Stefan Maschauer und Markus Burkhardt) zu schätzen wussten. Erfolgreichste Spielerin des Turniers war Tatjana Friedrich, die in Zirndorf das Badminton spielen gelernt hat und inzwischen für den ESV Flügelrad in der Regionalliga spielt.

Sowohl das Hygienekonzept mit Abstand, Maske und vorgegebener Sitzordnung wurde von den Spielern gelebt al auch von Hygienebeauftragten während des Turniers penibel überwacht. So fand der Vorsitzende des Badmintonbezirks Mittelfranken, Stephan Wilde, im Zeitungsartikel der Fürther Nachrichten nur lobende Worte für das Turnier: „So muss man ein Turnier in Coronazeiten durchführen“.

Erfolgreichste Zirndorfer Spielerin war dabei Sabine Simon, die mit ihrem Mixedpartner Thorsten Paulus (ESV Flügelrad) erst im Finale gestoppt wurden und ihren Titel aus dem Vorjahr leider nicht verteidigen konnten.

Jetzt fiebern alle Spieler der Spielgemeinschaft auf die am 17.10. startende Saison hin. Nach dem coronabedingten Abbruch der vergangenen Spielzeit und entsprechender Spiel- und Trainingspause ist allerdings ungewiss, wie es dieses Jahr ablaufen wird. Hygienekonzepte stehen, jedoch haben viele Vereine Probleme mit Kapazitäten in öffentlichen Hallen. Dennoch hat sich die SG für die kommenden 14 Spiele Ziele gesetzt.
Da die 1. Mannschaft leider durch Corona-Abbruch der vergangenen Saison nicht aufgestiegen – wir waren punktgleich mit dem Tabellenführer – ist der Ehrgeiz immer noch groß, den Aufstieg in die Bezirksoberliga zu schaffen. Dies erscheint umso machbarer, da uns mit Stefan Maschauer ein BOL-erfahrener Spieler verstärkt. Erwähnenswert ist hier, dass in der 1. Mannschaft unser Nachwuchstalent Samuel Maschauer (erst 13 Jahre alt!!!) eingesetzt werden wird, der in der Jugend auf Süddeutscher Ebene und bei Deutschen Meisterschaften schon erfolgreich teilgenommen hat. Er soll in den kommenden Spielen Erfahrungen im Erwachsenenspielbetrieb sammeln, die ihm dann in seiner weiteren Karriere als Badmintonspieler auch weiterhelfen werden.
Die 2. Mannschaft hat es im Januar und Februar mit einem super Start in die Rückrunde geschafft, bis zum Saisonabbruch den Tabellenführer noch abzufangen und ist somit in die Bezirksliga aufgestiegen. Hier können zwar durch die Verstärkungen in der 1. Mannschaft auch bezirksligaerfahrene Spieler mit ins Team eingebaut werden, jedoch ist vorerst das Ziel - den Klassenerhalt zu schaffen - durch Verletzungen von 2 Leistungsträgern vorerst erschwert.
In der dritten Mannschaft – letzte Saison im sicheren Mittelfeld der B-Klasse gelandet – war das Ziel durch den Einbau zurückgekehrter verletzter Spieler ein Team zusammenzustellen, das um den Aufstieg in die A-Klasse mitspielen kann. Leider werden sich auch hier die Verletzungen der Spieler der 2. Mannschaft auswirken, sodass die Ziele erst im Laufe der Saison angepasst werden müssen.
Für die 4. Mannschaft geht es wie in der vergangenen Saison hauptsächlich um zwei Sachen: Spaß haben und Erfahrungen sammeln. Spaß hatten in der abgelaufenen Saison viele der Ü70-Spieler, die einige Punktgewinne feiern konnten. Verstärkt wurden und werden sie in dieser Saison wieder mit Spielern, die an den Spielbetrieb herangeführt werden sollen und Erfahrungen im Badminton-Wettkampf sammeln sollen.

Erfolgreichste Spielerin bei den Stadtmeisterschaften: Tatjana Friedrich vom ESV Flügelrad gewann in ihrer „Heimathalle“ sowohl die Doppel- als auch die Mixedkonkurrenz.
Erstes Turnier in Corona-Zeit: Perfektes Timing beim Spielen und bei der Organisation der Badminton Stadtmeisterschaften in der Jahnhalle gefragt.
Erfolgreich im Mixed: Sabine Simon (4.v.l.) konnte mit ihrem Partner Thorsten Paulus nur knapp ihren Vorjahrestitel nicht verteidigen.