Erste Mannschaft muss in die Relegation – Verbleib in der Bayernliga noch nicht gesichert

Erstellt von Bernhard Hutter | | Badminton

In der Bayernliga kamen die Bibertstädter gegen den direkten Konkurrenten, den TV Ochsenfurt, zuhause nicht über ein Unentschieden hinaus. Damit konnten die Unterfranken durch ihren Sieg im Sonntagsspiel an den Zirndorfern in der Tabelle vorbeiziehen. Nun steht für die Zirndorfer Badmintoncracks eine Saisonverlängerung an. Mitte Mai finden die Relegationsspiele statt. Hoffnung auf doch noch den vorzeitigen Klassenerhalt besteht dann, wenn der Bayernligameister, der TSV Ansbach, in die Regionalliga aufsteigen sollte.

Im Samstagsspiel gegen Ochsenfurt konnten die Bibertstädter nur das erste Herrendoppel in der Besetzung Martin Rövenstrunck und Bernhard Hutter gewinnen. Das zweite Herrendoppel und das Damendoppel mussten sich den Gästen jeweils knapp in drei Sätzen geschlagen geben. Im anschließenden ersten Herreneinzel verlor Thomas Doll, wohingegen Stefan Maschauer und Max Dorner ihre Einzelspele gewinnen konnten und zum 3:3-Zwischenstand ausgleichen. Nachdem sich dann Meike Hartenstein mit einer starken kämpferischen Leistung in ihrem Einzel durchsetzen konnte, fehlte dem TSV Zirndorfer nur noch das Mixed zum Sieg und damit zum sicheren Klassenerhalt. Jedoch schafften Pia Rehlinger und Bernhard Hutter nicht, ihr Spiel aufzuziehen und unterlagen letztendlich den ohne Fehler spielenden Ochsenfurtern zum 4:4 Endstand.

Gegen den Lokalrivalen vom ESV Flügelrad Nürnberg 2 war im zweiten Spiel des Wochenendes fast auch noch ein Punktgewinn möglich, jedoch fehlte bei der 3:5-Niederlage mal wieder das Quäntchen Glück. Allerdings wäre das auch nur Ergebniskosmetik gewesen, weil parallel der TSV Ochsenfurt in Marktheidenfeld doppelt punkten konnte.

Teamkapitän Martin Rövenstrunck fasste das Wochenende zusammen: "Es wollte - wie schon die komplette Saison - einfach nicht rund laufen für die Mannschaft. Aufstecken gilt nicht. Jetzt heißt es, die Relegation zu überstehen!"