Gespräch mit Tina Pröger zum Thema Sport und Corona Epidemie

Erstellt von marcus@la-zirndorf.de (Marcus Grun) | |   Leichtathletik

STEIN – (el) Die 25-jährige Tina Pröger ist hauptberuflich als Fachangestellte für Markt- und Sozialforschung tätig und daneben Leichtathletik-Spezialistin beim TSV Zirndorf. 2020 wurde sie in den Disziplinen Weit- und Dreisprung schon zum wiederholten Mal Bayerische Meisterin, im Dreisprung Süddeutsche Hallenmeisterin und Achte bei der Deutschen Hallenmeisterschaft.

Blauer Kurier: Wegen des Coronavirus sind viele Sportveranstaltungen abgesagt und Sporthallen geschlossen. Wie sieht es in der Leichtathletik aus?

Tina Pröger: Ob die Deutschen Meisterschaften Anfang Juni stattfinden können, ist noch nicht klar. Zum Glück habe ich die Qualifikation dafür schon in der Tasche. Danach folgen die Bayerischen und Süddeutschen Meisterschaften. Eine Änderung der Termine würde sich negativ auf den Trainingsaufbau und die Motivation auswirken. Für mich und alle deutschen Leichtathleten wäre es daher sehr schade, wenn diese Tage, auf die man schon so lange intensiv hinarbeitet, verschoben oder vielleicht ganz entfallen würden.